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Meine Knaller Tipps für dich:

Positive Gefühle: So kannst du sie intensiver spüren

Aktualisiert: 20. März



Gutes Essen, Urlaub, Shoppen, Party, Sex - Wir tun so vieles, um uns gut zu fühlen. Doch wenn es soweit ist, dann fällt es oft schwer, die schönen Gefühle auch wirklich zu genießen. Das muss nicht so sein! In drei Schritten kannst du dich von Kopf bis Fuss darauf einstellen, positive Gefühle länger und intensiver zu spüren. Let's go!


Vielleicht hast du sowas schonmal erlebt: Jemand macht dir ein nettes Kompliment: "Ach, du hast aber eine schöne Stimme - nimmst du Gesangsunterricht?" - ein wirklich unschuldiges, schönes, von Herzen kommendes Lob. Du könntest dich freuen, doch stattdessen läuft eine Sinfonie an Abwehrreaktionen durch deinen Körper: Das Herz stockt. Du hältst die Luft an. Deine Pupillen weiten sich in Schock. Schnell senkst du beschämt deinen Blick und nuschelst peinlich berührt ein unverständliches "Danke". Wann ist dieser Moment endlich vorbei? - denkst du, während alles in dir bereit ist, beide Beine in die Hand zu nehmen, und zu rennen so schnell und so weit du kannst.


Viele Menschen sehnen sich nach Zuneigung, Aufmerksamkeit und Anerkennung. Und wenn die dann wirklich kommt, dann fühlen sie sich überrumpelt und können die positiven Gefühle nicht so richtig annehmen: Das hat nicht allein mit Achtlosigkeit zu tun, sondern mit einem tief in uns verankerten Toleranzlevel für positive Gefühle. Noch nie davon gehört? - Es klingt verrückt, aber es gibt wirklich so eine Art "Schmerzgrenze" dafür, wie guuut wir uns fühlen können.


Was sind positive Gefühle - und wie entstehen sie?


Ich möchte dich zu einem kleinen Gefühls-Experiment einladen. Keine Angst, es wird nicht weh tun - Es geht ja schließlich um positive Gefühle! Also, los geht's: Erinnere dich an das letzte Mal, als du dich so richtig rundum wohl gefühlt hast, vielleicht sogar glücklich. Wo warst du? Warst du alleine oder war jemand bei dir? Welche Kleidung hast du getragen? Lass möglichst viele Details vor deinem inneren Auge wieder aufleben - das Gespräch, die Musik, der Wein, die Luft auf deiner Haut... alles, was dir einfällt - und dann spüre, was das mit deinem Körper macht: Geht dein Herz auf? Lächelst du? Entspannt dein Bauch? Jetzt beschreibe, wie du dich fühlst: Lebendig? Voller Liebe? Friedvoll - oder inspiriert? Woran hast du in diesem glücklichen Moment gedacht? Und wie sehr hast du dich verbunden mit dir selbst und deiner Lebendigkeit gefühlt? Schwelge gerne weiterhin diese wohligen, schönen Erinnerungen, während ich kurz etwas aushole: Was wir in der Alltagssprache unter "Gefühle" zusammen fassen, ist ein komplexes Zusammenspiel aus Gedanken, Emotionen, körperlichen Empfindungen - plus einer Wahrnehmung unserer selbst als “verbunden” oder “unverbunden” mit uns selbst. Stell dir unter "verbunden" am besten das Gefühl vor, das du hast, wenn du völlig entspannt du selbst sein darfst. "Unverbunden" bedeutet, dass du "nicht ganz du selbst" bist, dass du "neben dir stehst" oder "außer dir" bist - dann hast du das Gefühl für dich und deinen Körper verloren. Und genau so, wie du es dank deiner schönen Erinnerung hoffentlich auch jetzt gerade empfindest, ziehen sich positive Gefühle durch alle Ebenen unseres Seins: Positive Gefühle auf den vier Ebenen unseres Seins:


  • Physischer Körper: Entspannt, weit, leicht, stark, kraftvoll, flexibel, lebendig, ausdehnen

  • Mentaler Körper: Positiv, konstruktiv, kreativ, offen, großzügig, flexibel, selbstwirksam

  • Emotionaler Körper: Mut, Bereitschaft, Akzeptanz, Vernunft, Liebe, Freude, Frieden

  • Spiritueller Körper: Verbundenheit, Einheit, Eins-Seins, im "Flow"


Positive Gefühle entstehen, wenn unsere Bedürfnisse auf mindestens einer dieser Ebene erfüllt werden - und sie beeinflussen von dort in der Regel auch die anderen Ebenen. Wir finden diese Idee auch in der Redewendung: Essen hält Leib und Seele zusammen. Eine leckere Mahlzeit versorgt uns eben nicht nur körperlich mit Energie, sondern sorgt auch für gute Laune. Und mit einer gehobenen Stimmung tun sich für angeblich unlösbare Probleme nun doch Mittel und Wege auf: Plötzlich sieht die ganze Welt schon wieder ganz anders aus.

Warum wehrt sich unser Gehirn gegen positive Gefühle?

Diese Ausbreitung von positiven Gefühlen funktioniert dann besonders gut, wenn wir durch und durch davon überzeugt sind, dass wir das Glück, nach dem wir uns sehnen, auch tatsächlich verdient haben - und dass es für uns realistisch erreichbar ist. Wenn sich beispielsweise jemand bei uns für etwas bedankt, das wir NICHT getan haben, dann würde es sich falsch anfühlen, den Dank anzunehmen. Ein ähnlicher Mechanismus wirkt auch auf tieferen Ebenen unseres Bewusstseins: Wir nehmen dann vielleicht einerseits den Wunsch nach einer romantischen Partnerschaft war. Aber wenn wir nicht wirklich glauben, eine echte, tiefe Liebe verdient zu haben, dann wird jeder verschmäht, der an uns interessiert ist. Stattdessen kämpfen wir um die Liebe der Menschen, die uns kaum Beachtung schenken. Man spricht von "Selbstsabotage", wenn wir uns selbst und der Erfüllung unserer tiefsten, inneren Wünsche im Wege stehen. Der Grund liegt in einer Art "Programmierung" unseres Gehirns: Dieses ist nämlich nicht für unser Glück zuständig, sondern nur für unser Überleben. Bei diesem Auftrag wagt das Gehirn keinerlei Experimente: Wir vertrauen nur dem Vertrauten - also dem, was wir schon kennen. Das Gehirn stellt für uns immer wieder die gleichen Erfahrungen her: Sind wir als Kinder selten gelobt wurden oder war ein Lob immer an Bedingungen wie zum Beispiel herausragende Leistungen geknüpft - dann ist es sehr wahrscheinlich, dass wir als Erwachsene Anerkennung entweder gar nicht gut annehmen können oder nur dann, wenn wir dafür vorher etwas geleistet haben.


Ein Kompliment einfach so aus dem Blauen heraus - wenn das Gehirn es nicht einordnen kann oder schlimmstenfalls mit negativen Erinnerungen verbindet, dann fühlt es sich nicht SICHER für unser System an. Unser Körper macht dicht. Er zieht sich zusammen, verhärtet sich und bildet einen emotionalen Schutzpanzer gegen mögliche Gefahren.


Mit diesen 3 Schritten kannst du deine positiven Gefühle trainieren


Unsere Vergangenheit können wir nun nicht mehr beeinflussen. Dennoch können wir als Erwachsene unser Gehirn und Nervensystem in winzig kleinen Schritten umprogrammieren. Das geschieht nicht über unseren Verstand - denn vom Kopf her ist uns in den meisten Fällen schon klar, dass wir es verdienen, uns gut zu fühlen. Wahre Veränderung geschieht aber durch den Körper - denn all diese vermeintlich kleinen körperlichen Reaktionen auf unsere Umgebung lassen uns erst wirklich begreifen, wie offen oder verschlossen wir für bestimmte Erfahrungen sind. Über den liebevollen Umgang mit unseren körperlich-emotionalen Widerständen können wir unserem Geist neue Erfahrungen schenken.


Die 3 Schritte, die ich dir hier vorstelle, ermöglichen dir, ganz sanft und langsam deine Toleranz für positive Gefühle auszudehnen. Schritt für Schritt gewöhnst du dein Nervensystem an immer höhere Dosen von Zuneigung, Nähe, Wertschätzung, Entspannung, Frieden und Freude.

01. Erlaube dir, MEHR zu fühlen

Raus aus dem Kopf und rein in den Körper: Der ultimative Trick, um mehr positive Gefühle zu fühlen ist: Mehr von ALLEN Gefühlen bewusst in dir lebendig werden zu lassen. So gerne wir es auch möchten - auch ich! - wir können leider nicht nur die schöne Hälfte der Emotionen fühlen. Wenn wir Angst, Scham und Wut betäuben, dann gehen dabei leider auch so beliebte Qualitäten wie unser Enthusiasmus, unser Mut und unsere charmanten Eigenheiten flöten. Das bewusste, liebevolle Hinspüren in alles, was in deinem Körper so "abgeht", wird dich sofort lebendiger und "echter" fühlen lassen, weil du dir erlaubst, empfindsamer und dir selbst wirklich nahe zu sein. So gibst du dir viel Aufmerksamkeit und damit das nährende Gefühl, WICHTIG zu sein - und das ist ein sofortiger Kick für deine Fähigkeit, positive Gefühle zu fühlen.


Mein Tipp: 


Unser Gehirn möchte uns immer wieder in irgendwelche Stories verwicklen. Der Kopf tut wirklich alles, um uns vom aktiven Fühlen abzuhalten. Daher fokussiere dich auf das Beschreiben von allem, was du in deinem physischen Körper spürst. Beispielsweise: Das Herz weitet sich, zieht sich zusammen oder wird schwer. Da ist ein Stein im Magen. Ein Knoten im Hals. Es kribbelt in den Händen. Das Herz schlägt bis zum Hals. Die Füsse sind kalt. - UND: Erinnere dich selbst immer wieder daran: Du bist wichtig! Wie du dich fühlst, ist wichtig. Dass es dir gut geht, ist wichtig.

02. Erlaube dir, MEHR zu wollen

Je mehr du dich mit deinen körperlichen Empfindungen verbindest, desto mehr wirst du spüren, was DIR wichtig ist, was DU brauchst und wonach du dich SEHNST. Jetzt will der Kopf vermutlich wieder dazwischen grätschen und sagen: Das schaffst du eh nicht, hast du nicht verdient und ist sowieso alles unrealistisch. Du weißt ja jetzt, dass diese Gedanken noch uralte Programme sind: Du läufst quasi noch auf Windows 94 und benötigst einfach dringend ein Update. Sag diesen Gedanken "Danke, dass ihr mich hierher begleitet und beschützt habt. Ich brauche euch jetzt nicht mehr: Ab hier übernehme ICH!" Dann legst du dir deine Lieblingsmusik auf, tanzt und hüpfst einmal wild durchs Zimmer und schüttelst diese Gedanken aus deinem Körper raus, solange bis dein Kopf hochrot ist und du außer Atem bist. Anschließend mache eine Liste von ALLEM, was du dir wünschst - ohne Filter, ohne Zensur! Lass alles aus dir rausfließen, was du dir jemals gewünschst hast. Das können winzige Bedürfnisse nach mehr Schlaf sein oder Riesen Wünsche wie eine Reise oder eine liebevolle Beziehung sein. Erlaube dir, ALLE deine Wünsche bewusst wahrzunehmen und aufzuschreiben.


Mein Tipp:


Sich EIN Mal die Erlaubnis zu geben, MEHR zu wollen, reicht nicht - Du darfst dieses Gefühl nähren und dich jeden Tag damit verbinden. Nimm dir jeden Tag einen Moment und lies alle deine wundervollen Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wünsche durch. Fühle ALLE Gefühle, die dabei in dir lebendig werden: Fühle, wie dein Herz weit und weich wird, bei dem Gedanken an die Partnerschaft, nach der du dich sehnst. Fühle deinen Bauch entspannen bei der Vorstellung, deine ersehnte Weltreise anzutreten. Und wenn du irgendwo ein unangenehmes Ziepen, eine Zusammenziehen und ein Verhärten spürst - dann schenke diesem Teil in dir besonders liebevolle Aufmerksamkeit und sprich mit ihm: "Ich weiß, du glaubst noch nicht so ganz daran, dass wir SO viel verdient haben. Das ist okay. Ich bin hier für dich."

03. Erlaube dir, MEHR zu genießen

Du kennst sicher das Gefühl: Wenn du stundenlang Durst hattest, dann ist der erste Schluck Wasser so unfassbar köstlich wie nichts, was jemals zuvor deine Lippen berührt hat. Am Wasser hat sich natürlich nichts verändert - es ist die nährende, erfrischende Bedeutung, die es für dich in genau diesem Moment hat. Es ist KOSTBAR und du nimmst jeden gierigen Schluck bewusst wahr. Wie wäre es, wenn du dir genau die gleiche GIER dem Leben gegenüber erlauben würdest? Wenn du jeden Moment, jede Begegnung, jedes Gefühl nicht nur so am Rande mitbekommen, sondern völlig in dich aufsaugen und deinen kompletten Körper davon einnehmen lassen würdest? Das muss nicht immer wild und ungezähmt sein. Es gibt auch ganz zarte, leise Moment von Genuss: Wenn du ein Kompliment erhältst, versuche doch mal, es in dein Herz sinken zu lassen wie einen kleinen Samen und fühle, was dann passiert. Vielleicht sowas: Dein Herz wird weich. Dein Brustkorb weitet sich. Dein Bauch enstpannt. Einen Moment lang vergisst du deine Sorgen. Vielleicht lächelst du dein Gegenüber an und ihr tauscht einen warmen Blick aus? So kann aus einem scheinbar unbedeutenden Augenblick, ein kostbarer Moment werden, der dich von tief innen berührt und nährt.


Mein Tipp:


Das ist der schönste Schritt und für viele von uns auch der schwierigste: Jetzt übst du, positive Gefühle auch wirklich genießen zu können. Du hast deinen Körper schon daran gewöhnt, dass du mehr FÜHLEN darfst und mehr WOLLEN darfst - jetzt erlaubst du dir, mehr zu EMPFANGEN. Hierfür musst du noch nicht mal etwas Außergewöhnliches tun: Du kannst jeden beliebigen Moment deines täglichen Lebens nutzen und ihn mit Hilfe deiner körperlichen Sinne zur "Sensation" machen.


Der absolute Oberkiller für positive Gefühle ist:


People Pleasing


Dich ständig nach den Launen und Bedürfnissen der anderen zu richten, kann vielleicht kurzfristige Befriedigung verschaffen, wenn du dadurch Anerkennung und das ersehnte "Wir"-Gefühl bekommst. Auf Dauer sagst du dir aber damit, dass alle anderen WICHTIGER als du selbst sind - und damit bestätigst du uralte Glaubenssätze, dass du es nicht verdient hast, glücklich zu sein.


Leistungsdruck

Immer schneller, höher, weiter - wenn du ständig unter Strom stehst, und dich nur über deine Leistung definierst - dann verpasst du, die Früchte deiner Arbeit zu genießen. Das kann schlimmstenfalls zu chronischer Erschöpfung führen.



Perfektionismus


Immer alles richtig machen wollen ist wie eine Zwangsjacke: Sie schnürt dir den Atem und nimmt dir jegliche Lebendigkeit. Dazu die ständige Angst, Fehler zu machen - das zerstört jegliche Freude.


 

Hi - ich bin Melanie!

Zertifizierter Emotions & Empowerment Coach, Yogalehrerin und Tänzerin. Mein Herz schlägt dafür, Frauen aus dem Kopf in den Körper zu führen, damit sie sich selbst wieder in ihrer lebendigen, facettenreichen, Natur spüren und selbstbestimmt ein erfülltes Leben erschaffen können. Das möchtest du auch? Dann schnapp dir schnell ein Gratis Kennenlern-Date mit mir: 30 Minuten via Zoom.



 

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